Die in Italien geborene Marta Del Grandi ist eine eklektische Singer-Songwriterin, die Einflüsse von nah und fern zu einem einzigartigen, genreübergreifenden Stil vereint. Grundsätzlich als Jazzsängerin unterwegs geht sie nun ihren eigenen, einzigartigen und unerforschten Weg. Ihr Gesangsstil reifte, wurde folky, West Coast, ätherisch, ausgeprägt, umhüllt, exotisch, forschend, hier, dort, überall… eine chamäleonartige Präsenz, die ihre Musik ausbalanciert. Marta Del Grandi hat die hohe Kunst des Songwritings erlernt, sie schöpft aus den Wundern des Lebens, sie webt Geschichten von Meeresfossilien auf dem Gipfel des Himalaya, Mythen um Edelsteine und vom Aussterben bedrohte Arten.

Special Guest Dobrawa Czocher

Fasziniert von der schieren Ausdruckskraft, die einem Saiteninstrument innewohnt, und wie sie von verschiedensten Komponist*innen über die Jahrhunderte auf unterschiedlichste Weisen beschwört wurde, hat auch Dobrawa Czocher jener Herausforderung ihr Leben gewidmet. Mit sieben Jahren hält sie erstmals ein Cello in Händen, mit dreizehn beginnt sie ihr Studium dieses ebenso wuchtigen wie wunderschönen Instruments, pendelt zwischen Warschau und Deutschland und lernt dabei, sich auf ihren musikalischen Instinkt zu verlassen. Der sagt ihr schon bald: Lass das Tradierte hinter dir, wenn es sich gut anfühlt – ein kreativer Durchbruch kommt nur, wenn spontane Ideen verfolgt werden. So kreiert sie bis heute Musik und zeigt sich dabei von Marina Abramovic ebenso inspiriert wie von Thom Yorke oder vom Regisseur Paolo Sorrentino. Dass die Musik von Dobrawa Czocher immer auch eine Geschichte erzählt, kommt also nicht von ungefähr und ist essenzieller Bestandteil ihrer Vision.