Beginn: 20:00
Einlaß: 19:00
In dem neuen Projekt vereint Lucaciu europäische Musiker:innen aus unterschiedlichen musikalischen Welten wie Improvisation, Neue Musik, Jazz, experimentelle Elektronische Musik und Avantgarde. Ziel ist es, eine gemeinsame musikalische Sprache zu schaffen, die durch den interdisziplinären Dialog dieser verschiedenen Traditionen entsteht. Die Besetzung umfasst drei Klaviere, Vibraphon, Flöte,zwei Bässe, Schlagzeug und elektronische Klänge.
Dabei werden Mechanismen der Be und Entschleunigung, wie sie in der Modernen Welt immer mehr an Bedeutung gewinnen, nicht nur dargestellt, sondern schaffen einen produktiven Umgang dieser Bewegungsmechanismen. „Wir betrachten Bewegung nicht nur als ein rhythmisches Konzept, sondern auch als ein Konzept von Freiheit.“ Innerhalb des Ensembles werden Fragen zur Gleichberechtigung der einzelnen Stimmen und deren Bewegungsmöglichkeiten gestellt und neu verhandelt.
„Außerdem verstehen wir Prozess als Fundamental für unser künstlerisches Handeln. Die Arbeit auf der Bühne ist nicht phasenverschoben sondern stets synchron zu dem Prozess. Wir kritisieren den Vermarktungsgedanken, welcher besagt dass „fertige“ Produkt verkaufen zu wollen. Wir wollen unsere Arbeit unseren Prozess verkaufen.“
Das Projekt ist Teil eines prozesshaften Forschens und wirft Fragen nach neuen Strukturen und Denkweisen in der Musik auf.
Simon Lucaciu – piano, electronics, compositions (DE)
Marina Schlagintweit – piano, electronics (DE)
Paula Bagotyriūtė – piano (LTE)
Aleksander Sever – vibraphon (NLD)
Tara Sarter – flute & saxophone (DE)
Florian Müller – doublebass (DE)
Jakob Obleser – doublebass & ebass (DE)
Samuel Dietze – drums & electronics (DE)
Philipp Ruoff – sound and electronics (DE)
https://simonlucaciu.com/2025/03/31/capacity-of-movements-com
Photo: Robin Lambrecht